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  ···   19.10.2011, 15:36 Uhr   ···   19.10.2011, 15:36 Uhr   ···  

Enduro-Prolog zeigt Härte

 

Der Prolog-Lauf bei „Rund um Zschopau“ ist wieder der erhoffte Kracher geworden. Der fast 500 Meter lange Parcours wurde in vielen Details überarbeitet und ließ sich flüssiger fahren als noch im Vorjahr, ohne jedoch an Härte und hundsgemeinen Hindernissen einzubüßen. So wurden einige der insgesamt 35 Rennen zu je zwei Runden vorzeitig durch Stürze entschieden. Besonders hart traf es dabei gleich beim Auftakt MZ-Werksfahrer Kai Fröhner. Er musste mit gebrochenem Mittelfuß ins Krankenhaus. Ralf Scheidhauer (Beta) riss in Kurve 1 die Begrenzung nieder und auch E1-Vizemeister Edward Hübner (KTM) kam ins Straucheln.


Prolog aus Sicht von Daniel Hänel (E1) auf KTM. Vielen Dank an www.offroadxfilms.de und Denis Günther.

Häufig jedoch blieb es beim Ritt über Betonrohre, Steinfelder und Traktorreifen spannend bis zum Zielstrich. Im Verlauf des Abends wurden die Paarungen zudem immer hochkarätiger und gipfelten im Kampf der Nationen. Prolog-Spezialist Mike Hartmann besiegte den Polen Pawel Szmkowski (beide Husaberg) in einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen und fuhr mit 1:58.41 Minuten die bis dato schnellste Zeit. Gleich im Anschluss aber ließ Marc Bourgeois aus Frankreich mit seiner Yamaha in einer Wahnsinnsfahrt dem amtierenden E1-Meister Andreas Beier auf KTM keine Chance und holte mit 1:56.53 zudem den diesjährigen Prolog-Rekord. Der Deutsche Meister Marcus Kehr (KTM) revanchierte sich in einem schwierigen Lauf gegen Antoine Basset (Yamaha), ebenfalls aus Frankreich. Im großen Finale schließlich zeigte E2-Meister Dennis Schröter (Husqvarna) seine fahrerische Klasse in einem unglaublich spannenden Rennen mit mehreren Führungswechseln gegen Vize-Weltmeister Eero Remes (KTM) aus Finnland.


Die Highlights des Prologs. Vielen Dank an Axel Platz aus Wuppertal für das Video.


Mehrere tausend Besucher ließen sich das Spektakel nicht entgehen und feierten die Prolog-Sieger im Anschluss in der Festhalle.

Text: Agentur
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DEM-Finale verspricht hohe Brisanz!

Beide sind bereits vorzeitig, letzte Woche in Tucheim, Meister ihrer Klasse geworden. Doch beide haben in Zschopau noch großes vor. Dennis Schröter (Husqvarna - Deutscher Meister Klasse E2) und Marcus Kehr (KTM - Deutscher Meister Klasse E3) kämpfen noch um den höchsten deutschen Titel im Endurosport, dem Championat. Momentan liegt Dennis Schröter noch drei Zähler vor Marcus Kehr in Front. Doch der psychische Vorteil liegt klar auf der Seite des Titelverteidigers. Nach einer, nicht ganz einfachen und durch Verletzung geprägten Saison, hatte Marcus Kehr bei den letzten beiden DEM-Veranstaltungen in Burg und Tucheim im direkten Vergleich jeweils die Nase vorn.

Dennis Schröter vs. Marcus Kehr

Bei dieser brisanten Ausgangsposition könnten ausgerechnet die ausländischen Gaststarter die entscheidende Rolle spielen. Besonders Vorjahressieger Eero Remes (KTM) gilt als absoluter Top-Favorit auf den Gesamtsieg. Der kleine Finne fuhr bis dato eine überragende Saison, wurde vor vierzehn Tagen Vizeweltmeister in der Enduro-WM. Zudem war er mit der finnischen Trophy, bei den Six Days auf heimischen Boden, siegreich und gewann, unter dem Jubel der heimischen Fans, den Mannschafts-WM-Titel. Das I-Tüpfelchen dabei: Eero Remes war mit Abstand der schnellste Mann im Feld und siegte somit auch in der Einzel-Gesamtwertung vor Multiweltmeister Juha Salminen.

Eero Remes

Weitere Top-Piloten haben sich u. a. aus Frankreich angekündigt. Antoine Basset (Yamaha - Fünfter der WM / Klasse E2) und Marc Bourgeois (Yamaha - Klasse E1) starten für das französische Armee-Team und sind durchaus ein Geheimtipp auf vordere Platzierungen.

Sächsisches Duell um den E1-Titel

Der amtierende Meister Andreas Beier (KTM) hält momentan alle Trümpfe in der Hand. Mit zwanzig Punkten Vorsprung liegt er vor seinem sächsischen Landsmann Edward Hübner (KTM) in Front. Normalerweise dürfte nichts mehr anbrennen. Ein sechzehnter Rang würde ihm, bei einem Sieg von Eddi Hübner, reichen, um den E1-Titel-Hattrick perfekt zu machen.

Andi Beier

Man darf also gespannt sein, zu welchen Gunsten die noch ausstehenden Entscheidungen fallen werden. Großer Sport wird auf jedem Fall geboten, ob auf den Prüfungen oder an den unzähligen interessanten Zuschauerpunkten auf der Strecke oder beim abendlichen Prolog, beginnend am Freitag 18 Uhr auf dem MZ-Altwerkgelände.

Text: Peter Teichmann


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Hier die aktuelle Nennliste mit Stand vom 10.10.2011

http://www.enduro-zschopau.de/spaw2/uploads/Bilder/Aktuelle Nennliste_2.pdf

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„Rund um Zschopau“ rockt das Erzgebirge

 

Neben hochkarätigem Motorsport sind bei „Rund um Zschopau“ vor allem die abendlichen Race-Partys im alten Motorradwerk beliebt. In diesem Jahr setzen die Veranstalter auf heimischen Rock und House-DJs, viel Action und schöne Frauen. Das Eintrittsgeld für die gesamte Veranstaltung bleibt bei 5 Euro pro Person.



 

Text: Agentur  
  ···   04.10.2011, 10:44 Uhr   ···   04.10.2011, 10:44 Uhr   ···  

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