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  ···   13.10.2010, 16:08 Uhr   ···   13.10.2010, 16:08 Uhr   ···  

Spannendes DEM-Finale garantiert –
bisher nur ein Titel frühzeitig vergeben!

Und diesen sicherte sich am vergangenen Wochenende, beim vorletzten Lauf zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft im fränkischen Streitberg, Marcus Kehr. In dieser Saison national bisher ungeschlagen, reicht sein herausgefahrenes Punktepolster aus, um sich schon frühzeitig Deutscher Enduro Meister in der Klasse E3 nennen zu dürfen. Dies ist nunmehr sein 18 (!) Deutscher Meistertitel, nachdem er seit 2003 bereits sieben Einzeltitel in der Klasse, je fünf Championatsiege und fünf Erfolge mit der Mannschaft des ADAC Sachsen sammeln konnte.
Doch sich in Zschopau zurück zu lehnen, kommt für den Flöhaer nicht in Frage. Schließlich ist auch der Gewinn der neunzehnten und zwanzigsten Meisterschaft in greifbarer Nähe. Denn auch in der Championatswertung liegt er unangefochten in Front. Und in der Mannschaftswertung liegt er, zusammen mit den Fahrerkollegen Andreas Beier und Derrick Görner, ebenfalls auf Platz eins.

Marcus Kehr

Trotz der vorzeitigen Titelvergabe ist in der Klasse E3 noch für genügend Zündstoff gesorgt, denn der Kampf um den Vizetitel ist weiterhin hochbrisant und unheimlich spannend. Trennen doch die beiden Lokalmatadoren Nick Emmrich und Derrick Görner nur magere drei Pünktchen. Wenn Nick seinen Vorsprung behalten sollte, wäre der Vizetitel, sein mit Abstand größter Erfolg. Hat er doch noch nie eine DEM-Saison unter den besten Drei beendet. Derrick hingegen hatte, mit einem technisch bedingten Ausfall, viele Punkte liegen lassen. Doch mit zwei starken zweiten Plätzen, bei den letzten beiden Läufen, kämpfte er sich noch einmal heran.

Aktueller Punktestand - Klasse E3:
1. Marcus KEHR, KTM 200 Punkte
2. Nick EMMRICH, KTM 153
3. Derrick GÖRNER, Husaberg 150
4. Christoph SEIFERT, KTM 125
5. Mark RISSE, Gas-Gas 122
6. Sven KIEDROWSKI, Suzuki 110
7. Arne WEIDEMANN, Husqvarna 109
8. Gerd PFEFFERKORN, KTM 106
9. Jens PESTER, Honda 99
10. Ralf SCHEIDHAUER, Husqvarna 87


In der Klasse E1 sieht alles danach aus, dass der Titel in diesem Jahr wieder ins Erzgebirge geht. Der amtierende Meister Andreas Beier liegt auch in diesem Jahr in Front. Nach anfänglichen Umstellungsproblemen auf sein neues Motorrad, läuft es seit den DEM-Läufen in Burg, wie am Schnürchen. Insgesamt sechs Siege am Stück und ein satter Vorsprung von zwölf Punkten stehen für ihn zu Buche. So kann der Krumhermersdorfer, quasi vor seiner Haustür, seinen zweiten Gewinn eines Deutschen Enduro Einzeltitels perfekt machen.

Andreas Beier

Der Einzige, welcher den Titel theoretisch noch streitig machen könnte, ist Edward Hübner. Eddi fährt in diesem Jahr, seine mit Abstand stärkste Saison. So konnte er bereits vor einigen Wochen, seinen bis dato größten Erfolg feiern: Den Vize-Europameisterschaftstitel der E1-Junioren. Auch in der DEM kann nun nix mehr anbrennen, zu groß sein Vorsprung auf den Drittplatzierten. Nach drei vierten Plätzen in der DEM-Endabrechnung der zurückliegenden Jahre, nun endlich der ersehnte Erfolg.
Derzeit auf einem, ebenfalls sehr sicheren, dritten Rang liegt Jörg Haustein. Der dritte Sachse im Bunde braucht nur noch zwei Zähler, um seinen dritten Platz bei einem eventuellen Sieg seines Verfolgers Tomi Peltola, endgültig perfekt zu machen.

Aktueller Punktestand - Klasse E1:
1. Andreas BEIER, Honda 194 Punkte
2. Edward HÜBNER, KTM 182
3. Jörg HAUSTEIN, KTM 154
4. Tomi PELTOLA, Husqvarna 130
5. Stefan LIEBL, KTM 126
6. Bruno WÄCHTLER, KTM 110
7. Sascha MEYHOFF, Husqvarna 103
8. Daniel HÄNEL, KTM 101
9. Benjamin LIEBL, KTM 91
10. Marcel TEUCHER, KTM 79


Auch in der E2-Kategorie hat der aktuelle Titelträger die Nase vorn. Mike Hartmann und Marco Straubel lieferten sich über die bisherige Saison ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Mehrmals wechselte die Tabellenführung zwischen den beiden Kampfhähnen hin und her. Doch beim letzten Lauf in Streitberg gelang Mike Hartmann ein entscheidender Befreiungsschlag. Mit einem souveränen Sieg  machte er weitere Punkte gut, zumal sein direkter Kontrahent, aus dem hohen Norden, nur den vierten Platz belegte. Mit einem neun Punkte-Vorsprung lässt es sich für Mike Hartmann beruhigt in Zschopau an den Start gehen. Wenn nichts unvorhergesehenes passiert, dürfte es für den Heidenheimer zur erfolgreichen Titelverteidigung reichen.

Mike Hartmann

Hinter diesem Duo streiten sich momentan noch drei Fahrer um den letzten Podiumsplatz. Die besten Karten hat hierbei Marco Neubert. Der Mann aus Affalter zog, nach einem sehr starken zweiten Tagesrang in Streitberg, der Konkurrenz auf sieben Zähler davon. Dahinter folgen punktegleich, der Auftaktsieger von Uelsen Stefan Geyer und Bert Meyer aus Schönbrunn. Für Bert ist es seit 2007 die erste Teilnahme bei seinem Heimlauf, da er die letzten beiden Jahre verletzungsbedingt aussetzen musste.

Aktueller Punktestand - Klasse E2:
1. Mike HARTMANN, Husaberg 187 Punkte
2. Marco STRAUBEL, KTM 178
5. Marco NEUBERT, KTM 145
4. Stefan GEYER, KTM 138
5. Bert MEYER, Honda 138
6. Christian WEIß, TM 125
7. Otto FREUND, KTM 106
8. Daniel JUD, Husaberg 98
9. Markus RÖHRIG, Beta 78
10. Robin HÄUßER, Husqvarna 71

Text: Fahrtleitung / TEI

 
  ···   12.10.2010, 12:33 Uhr   ···   12.10.2010, 12:33 Uhr   ···  

Aktueller Motocross-Vizeweltmeister
gibt sich in Zschopau die Ehre!

Das Husqvarna-Team schickt auf ihrem brandneuen Bike, der TE 449, mit Alex Salvini einen weiteren Hochkaräter ins Erzgebirge. Der Italiener wird erstmals sein Können bei „Rund um Zschopau“ demonstrieren und dürfte sicherlich ein Geheimtipp auf den Gesamtsieg sein. Zumal der MX3-Vizeweltmeister von 2009 und 2010 bereits genügend Erfahrung im Endurosport sammeln konnte. So stand er doch 2007 bei den Six Days in Chile in der siegreichen italienischen Trophy-Mannschaft. Und auch im letzten Jahr trug er mit einer starken Leistung (Platz fünf in der Klasse E3) maßgeblich dazu bei, dass die Azzurris am Ende den Mannschafts-Vize-WM-Titel feiern konnten.

Alex Salvini

Allerdings gibt es, mit Blick auf die aktuelle Starterliste, auch einen Wermutstropfen zu verdauen. Kurzfristig und sehr überraschend zog, nach seinem bereits fest zugesicherten Kommen, Multichampion Juha Salminen seine Teilnahme zurück.

Text: Fahrtleitung / TEI

 
  ···   12.10.2010, 08:48 Uhr   ···   12.10.2010, 08:48 Uhr   ···  

Aufbau des Prologes geht mit großen Schritten voran!

Noch herrscht etwas durcheinander. Wild liegen die verschiedensten Dinge herum,  welche man eben so benötigt, um einen anspruchsvollen Kurs zu errichten. Wie im letzten Jahr kommen unterschiedlichste Autoreifen, Betonschwellen, Baumstämme, Geröll aber auch größere Steinblöcke zum Einsatz. Und auch 2010 heißt die Devise der Erbauer: "Anspruchsvoll, aber fahrbar!" Für die Zuschauer wird es ohnehin ein unvergessenes Spektakel werden. Gibt es doch, von der bereits errichteten Tribüne, einen optimalen Blick auf das gesamte Prolog-Areal. Auch oberhalb am Hang, an der Bundesstraßenseite gelegen, wurde Platz für weitere Schaulustige eingerichtet. Trotz der, nun ausgeweiteten und verbesserten,  Sichtmöglichkeiten wird den Zuschauern empfohlen, nicht erst auf den letzten Drücker einzutreffen. Denn zeitiges Kommen, sichert die besten Plätze!

Aufbau Prolog-Strecke

Auch am Streckenabschnitt "Under the brigde" wird schon seit Wochen ununterbrochen gebaut und gefeilt. Olaf Klemm und seine treuen Helfer haben sich auch in diesem Jahr wieder Einiges für die Fahrer und Zuschauer einfallen lassen. So wurde der Prüfungskurs, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, leicht verändert. Gestartet wird jetzt nicht mehr auf dem schmalen Weg unterhalb des Waldes, sondern bereits jenseits des Baches auf der anderen Seite. Um einen reibungslosen Ablauf und eine problemlose Überquerung des Baches zu garantieren wurde extra eine, eigens dafür entwickelte, Brückenkonstruktion gebaut und per Autokran errichtet.

Streckenabschnitt -Under the bridge-

Text: Fahrtleitung / TEI

  ···   08.10.2010, 12:10 Uhr   ···   08.10.2010, 12:10 Uhr   ···  

Startschuss zum Prolog-Aufbau gefallen!

Am Wochenende beginnt mit schwerem Gerät der Aufbau des Prolog-Areals im MZ-Altwerkgelände. In den letzten Tagen wurden bereits auf dem Nordhang Rodungsarbeiten vorgenommen, um dort für die vielen, zu erwartenden Zuschauer Naturtribünen anzulegen.
Gestern konnten die Verantwortlichen des Prologs nun eine Sponsor-Leistung der ganz besonderen Art in Empfang nehmen. Nach intensiven Bemühungen von MSC-Vorstand Gunter Illgen und Caterer Tobias Auerswald, kamen enge Kontakte mit den Firmen MVS Zeppelin sowie Schwertransporte & Baustofflogistik Tieschet GmbH zustande. MSV Zeppelin stellt für die kommenden zehn Tage kostenlos einen Caterpillar zur Verfügung. Dieser Hochleistungs-Bagger, mit einem Einsatzgewicht bis zu 15 Tonnen, ermöglicht ein optimales Arbeiten mit schweren Lasten, innerhalb engsten Raumes.
Die Firma Tieschet GmbH brachte dieses schwere Gerät, ebenfalls kostenfrei, von Wüstenbrand nach Zschopau. Auch der Abtransport nach dem Enduro-Event wird durch selbige Firma in Eigeninitiative erfolgen.

Der Prolog-Aufbau beginnt!

"Das ist schon eine riesen Sache und nimmt uns ungemein viele Lasten ab. Danke an die Firmen, welche uns so unkompliziert ihre Hilfe zugesagt haben. So können wir ohne großen Probleme mit dem Aufbau der Prolog-Strecke beginnen. Die Naturtribünen werden auch eine erstklassige Sache, von da aus hat man einen perfekten Überblick über das gesamte Areal.", freuten sich die Veranstalter über die Situation vor Ort.

Der Prolog-Aufbau beginnt!
Der Bau der Naturtribünen ist in vollem Gange

Text: Fahrtleitung / TEI

  ···   05.10.2010, 21:32 Uhr   ···   05.10.2010, 21:32 Uhr   ···  

Juha Salminen und Eero Remes in Zschopau am Start!

Im letzten Jahr lieferten sich die beiden Finnen ein Duell auf Messers Schneide, welches erst im allerletzten Lauf entschieden wurde. Mit einer unvorstellbaren Winzigkeit von vier Hundertstel Sekunden, entschied damals der Routinier  Juha Salminen den Krimi gegen seinen aufstrebenden  Landsmann Eero Remes für sich. Salminen krönte sich damit, nach 2004 und 2007, ein weiteres Mal zum absolut schnellsten Fahrer bei „Rund um Zschopau“.
2010 dürfen wir nun eine Neuauflage dieses Fights erleben. Denn beide fliegenden Finnen haben ihre Teilnahme in Zschopau zugesagt. Juha Salminen, der eher eine, durch Verletzungen bedingt durchwachsene Saison erlebte, wird mit seiner BMW-Husqvarna in der Klasse E2 starten.

Juha Salminen

Eero Remes hingegen fuhr eine sehr starke Saison. Nach anfänglichen Problemen startete er beim Weltmeisterschaftslauf in Polen endgültig durch und holte sich seinen ersten EWC-Laufsieg. Zwei weitere kamen jeweils in Griechenland und in der Türkei hinzu. Neben zahlreichen Podiumsplatzierungen holte er sich am Jahresende den dritten Platz in der Enduro Weltmeisterschaft 2010, punktgleich mit Vizeweltmeister Johnny Aubert. Auch in Zschopau vertraut der KTM-Werksfahrer auf seine 250er Viertakt-Maschine und wird daher folglich in der Klasse E1 an den Start gehen.

Eero Remes


Mit Bartosz Oblucki weiterer Spitzenmann in Zschopau vertreten.

Schon im letzten Jahr sollte der Husqvarna-Werksfahrer  bei „Rund um Zschopau“ an den Start gehen. Doch eine schwere Verletzung machten dem Polen damals einen Strich durch die Rechnung. 2010 steht seiner Rückkehr in die erzgebirgische Enduro-Hochburg allerdings nichts mehr im Wege. Bereits zwei Mal war er hier zu Gast, wirklich gute Erinnerungen dürfte er aber nicht haben. Bei seinem Debüt 2001 sah er nicht das Ziel. Beim Finale zur Enduro-Weltmeisterschaft 2004 verlor er seinen, damals schon sicher geglaubten, Vize-WM-Titel an den Italiener Simone Albergoni. Es wird also höchste Zeit, für ein Erfolgserlebnis im Erzgebirge!

Bartosz Oblucki

Hingegen erstmals in Zschopau am Start ist Jonathan Rossé. Die schweizer Enduro-Nachwuchshoffnung zeigte sich schon in der diesjährigen Enduro-Europameisterschaft in guter Form. Besonders beim Finallauf im portugiesischen Oliveira do Hospital präsentierte er sich in einer sehr starken Verfassung und fuhr zwei Tagessiege in der Klasse E1 Junioren ein. Jene Klasse, in welcher Edward Hübner in diesem Jahr den EM-Vizetitel erringen konnte. Rossé beendete letztlich die Saison jedoch auf Rang sieben, einen Platz vor dem Drebacher Jörg Haustein.

Text: Fahrtleitung / TEI

 

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